Grappa von Roner – Sie kaufen Handwerkskunst, die seit 75 Jahren begeistert
Schon seit mehr als 75 Jahren verwandelt die Südtiroler Brennerei Roner Pressrückstände aus
Schalen, Kernen und teils Stielen in Grappa. Was als leidenschaftliche Familiengeschichte in
Südtirol begann, ist heute eine preisgekrönte Reise durch die Aromenwelt der heimischen
Rebsorten. Ob die sanfte, vanillige Wärme eines im Fass gereiften Riserva Grappa oder die
kristallklare Brillanz sortenreiner Klassiker wie
Chardonnay
und Muskateller – jeder Schluck trägt die alpine und italienische Eleganz an den Gaumen. Lassen
Sie sich von der Handwerkskunst verzaubern und entdecken Sie die vielfältigen Tresterbrände im
Roner Online-Shop. Eine ausführliche Vorstellung aller Kategorien finden Sie in unserem Beitrag
Vorstellung der Roner Grappa Sorten.
Was ist Grappa und wie wird er hergestellt?
Grappa ist ein geschütztes Kulturgut. Er darf nur aus vergorenem Traubentrester hergestellt
werden und ist als geografische Angabe geschützt. Die Herstellung ist an Italien gebunden;
auch bestimmte traditionelle Sonderfälle wie die italienischsprachige Schweiz und San Marino
werden in vielen Darstellungen genannt. Trester, die sogenannte Vinaccia, bleibt beim
Keltern des Weins zurück. Die festen Bestandteile der Traube – Schale und Kerne – sind
vollgepackt mit den intensiven Aromen der Rebsorte. Der Name Grappa ist übrigens eine Ableitung
von Grappolo, dem norditalienischen Wort für Weintraube.
Die traditionelle Grappa-Herstellung weicht stark von der industriellen Massenproduktion ab.
In Südtiroler Brennereien wie bei Roner wird in kupfernen Alambicchi, den Brennblasen,
diskontinuierlich gebrannt. Eile und Hitze sind die Aromenkiller, deshalb wird mit weniger
Hitze und viel Muße gearbeitet, um die feinen Ester-Verbindungen zu bewahren. So gelingt es
dem Maestro Destillatore, die spezifischen Terroir-Noten der regionalen Rebsorten im
reinen Herzstück zu behüten. Herkunft und Rebsorte kann man bei jedem Schluck des seidig
weichen Grappa schmecken.
Welche Rebsorten prägen Grappa aus Südtirol?
Das kontrastreiche Klima aus alpiner Kühle und mediterraner Sonne bringt Trauben mit
außergewöhnlich komplexen Terroir-Noten hervor. Ganz besonders jedoch prägen die autochthonen
(einheimischen) Rebsorten den Südtiroler Grappa – hier ein Überblick:
Welche Grappa Sorten gibt es von Roner?
Die Vielfalt des Roner Produktsortiments ermöglicht es, für jede Geschmacksvorliebe einen
Grappa zu finden, der überzeugt.
Riserva Grappa von Roner
Mindestens 18 Monate im Holzfass gereift, entwickeln diese Tresterbrände eine schöne
Bernsteinfarbe. Das weiche, samtige Mundgefühl ist ebenso charakteristisch wie die sanfte
Alkoholschärfe, die den Tertiäraromen den Vortritt gibt. Roner präsentiert die Riserva Grappa
in der Regel in einer attraktiven Holzbox:
Sortenreine Monovitigno Grappa von Roner
Die sortenreinen Monovitigno Grappa von Roner konzentrieren sich ganz auf die Ausgangsaromen
der Rebsorten. Roner bietet diese als junge, ungereifte Variante wie auch gealtert – als zwölf
Monate im Barrique ausgebaute Tresterbrände – zum Kauf an.
Noble und Feine Grappa von Roner
Noble und Feine Grappa von Roner umfassen meisterhafte Cuvées mit einem harmonischen Gesamtbild.
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Bivitigno Grappa (zwei Rebsorten): Genießen Sie das ausbalancierte Spiel
von Muskateller und Chardonnay Trester im Roner La Morbida (Grappa des Jahres ANAG 2020) und
im Roner Abra La Morbida.
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Polivitigno Grappa (mehrere Rebsorten): Der
Roner Grappa La Gold,
gereift in unterschiedlichen Holzfässern, ist das Aushängeschild der Marke. Die Cuvée aus
typischen Südtiroler Rebsorten wurde vielfach goldprämiert. In den Jahren 2019 und 2020 wurde
der La Gold zum Grappa des Jahres gewählt.
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Testen Sie auch die klaren Roner Grappa:
Bianca, ein junger
Tresterbrand, blumig im Aroma, kräftig trocken im Geschmack. Weitere klare, junge Grappa der
Marke sind der La Delicata,
der Treber Grappa 38° und der Treber Grappa 41°.
Mit Kräutern verfeinerte Tresterbrände von Roner
Mit Kräutern verfeinerte Tresterbrände von Roner präsentieren die Botanicals Südtirols. Wählen
Sie aus vier kontrastreichen Grappas, verfeinert mit Kräutern und Wurzeln, Ihren persönlichen
Favoriten: Roner Grappa Al Pino Mugo (mit Latschenkiefer), Roner Grappa all'Asperula (mit
Waldmeister), Roner Grappa alla Ruta (mit Weinraute) und Roner Kümmel mit Grappa. Wer die
alpine Kräuterwelt liebt, findet auch im
Roner Kräuter-Sortiment spannende Tropfen.
Unterschied zwischen jungem Grappa und Riserva
Einen jungen Grappa (Grappa Giovane oder Grappa Bianca) erkennen Sie sofort an der
klaren/weißen Farbe. Damit das unverfälschte Abbild der Rebsorte bewahrt bleibt, erfolgt die
Harmonisierung in Edelstahltanks. Frisch, lebendig und klar im Charakter bringt er im Vergleich
zu im Fass gereiften Varianten oft etwas mehr Alkoholschärfe mit. Wir empfehlen Ihnen, den
jungen Roner Lagrein Grappa
zu testen. Er ist keineswegs rau, sondern offeriert samtige, sanfte Weichheit.
Grappa Riserva reift mindestens 18 Monate im Holzfass und ist häufig an seiner goldenen bis
bernsteinfarbenen Farbe zu erkennen. Während dieser Zeit „atmet" der Tresterbrand durch die
Poren des Holzfasses. Dabei verliert er an Schärfe und gewinnt an komplexen Aromen, die je nach
Holzart unterschiedlich sind. Allier-Eiche aus Frankreich steuert Vanillin und Tannine bei, die
großporige Limousin-Eiche ist reicher an adstringierenden Tanninen. Die Vielfalt der Fässer –
ob Kirschholz, Mandelholz, Maulbeere oder Apfel – gibt den Brennmeistern viel Spielraum zur
Entfaltung.
Welche Rebsorten prägen den Geschmack von Grappa?
Jede Rebsorte bringt ihre eigene DNA mit. Chardonnay liefert elegante, fast cremige Nuancen,
während Gewürztraminer für die intensive Parfümierung bekannt ist. Roner bewahrt diese
sortentypischen Eigenschaften durch sorgfältig ausgewählten Trester, schonende Destillation und
viel Erfahrung im Brennprozess. Die Natürlichkeit der Rebsorte wird dabei nicht überlagert.
Wie trinkt man Grappa richtig?
Mit der richtigen Glaswahl schenken Sie dem Grappa – wie auch dem Destillateur – die
Wertschätzung, die sie verdienen. Ein tulpenförmiges Glas, wie das
Riserva-Glas bzw. das
Nosing-Glas von Roner, das sich
nach oben verengt, ist ideal. Es bündelt das Aromen-Bouquet und trägt es geballt an die Nase.
Die passenden Roner Gläser finden Sie
direkt im Shop.
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Temperatur: Junge Grappa schmecken leicht gekühlt mit 10 bis 12 Grad Celsius
am besten. Riserva Grappa entfaltet seine volle Tiefe bei Zimmertemperatur (16 bis 18 Grad
Celsius).
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Ruhe: Lassen Sie dem Destillat im Glas einige Minuten Zeit zum Atmen. In
kleinen Schlucken gehen Sie auf Entdeckungsreise und lassen die Aromenvielfalt auf sich
einwirken.
Ausführliche Tipps zum perfekten Grappa-Genuss finden Sie in unserem Blogbeitrag
Grappa trinken wie ein Profi.
Grappa als Digestif – warum er nach dem Essen beliebt ist
In seiner Heimat Italien wird Grappa als der König des Digestifs gefeiert. Oft findet ein
exzellentes Essen seine Vollendung im Glas Grappa danach. Seine aromatische Wärme und der
intensive Charakter machen ihn zu einem klassischen Abschluss eines Menüs. Unser persönlicher
Tipp: Genießen Sie Ihren Grappa-Digestif nicht nur pur, sondern auch ganz typisch italienisch
als Caffè Corretto (Espresso mit einem Schuss Grappa). Wählen Sie einen gereiften
Grappa, z.B. den Roner La Gold.
Seine milden Holz- und Röstnoten harmonieren besonders gut mit frisch aufgebrühtem Espresso.
Woran erkennt man hochwertigen Grappa?
Ein exzellent gebrannter Grappa brennt nicht aggressiv. Er erzeugt eine milde, anhaltende Wärme.
Als wichtiges Qualitäts-Indiz gilt der Nachhall. Wenn Sie am bereits geleerten Glas riechen,
werden Sie bei einem hochwertigen Grappa auch Stunden später noch einen sauberen, angenehmen
Duft nach Trauben und vielleicht auch Edelholz erkennen. Vergleichen Sie selbst einmal einen
hochwertigen Premium-Grappa von Roner mit einem günstigen No-Name-Produkt. Sie werden den
Unterschied schon beim ersten Schluck erkennen.
5 wichtige FAQs zu Grappa
Warum ist Grappa kein normaler Traubenbrand?
Für einen Traubenbrand wird der ganze Saft der Traube oder der vergorene Wein verarbeitet.
Beispiele hierfür sind die italienischen Acquavite, Brandy, Raki und Pisco. Grappa hingegen
wird aus Trester gebrannt – den Pressrückständen der Weinproduktion, also den festen
ausgepressten Bestandteilen der Traube, Schale und Kerne.
Wie hoch ist der Alkoholgehalt von Grappa?
Ein Grappa hat einen Mindestalkoholgehalt von 37,5 % Vol. Der maximale Wert liegt in der Regel
bei 60 % Vol. Selten gibt es auch Abfüllungen, die 70 % Vol. übersteigen. Die Tresterbrände
von Roner bewegen sich zwischen 40 % Vol. und 43 % Vol.
Welcher Grappa ist besonders mild?
Riserva und Invecchiata Grappa sind besonders mild. Durch den Kontakt mit dem Holz und dem
Sauerstoffaustausch während der Reifezeit gewinnt der Tresterbrand an Harmonie. Ein gelungenes
Beispiel dafür ist der
Gewürztraminer Riserva Grappa von Roner,
der dem Gaumen samtweich mit fruchtigen Aromen, gepaart mit Vanille und Zimt, schmeichelt.
Wie unterscheiden sich Invecchiata und Riserva Grappa?
Beides sind fassgereifte Grappa, die im Fass Harmonie und Milde entwickeln. Der Invecchiata
Grappa, auch Affinato in Legno (im Holzfass ausgebaut) genannt, reift mindestens zwölf
Monate im Fass. Ein Riserva Grappa, auch Stravecchia (uralt) genannt, ruht mindestens
18 Monate, oftmals sogar deutlich länger im Holzfass.
Wie lange ist eine geöffnete Flasche Grappa haltbar?
Aufgrund des hohen Alkoholgehalts kann Grappa im klassischen Sinne nicht verderben. Um jedoch
das volle Aroma zu bewahren, empfehlen wir, eine geöffnete Flasche innerhalb von sechs bis zwölf
Monaten aufzubrauchen. Der Sauerstoff in der Flasche führt mit der Zeit zur Oxidation, was die
feinen, flüchtigen Duftstoffe langsam verblassen lässt. Um die Qualität lange zu erhalten,
lagern Sie die Flasche am besten kühl, stehend und vor Licht geschützt.