Was macht einen guten Gin aus? Botanicals als Seele der Spirituose
Kein Gin kommt ohne das Wort Botanicals aus. Denn mit einer langen Lagerung im Eichenfass kann ein Gin nicht dienen. Die Botanicals sind jedoch keine rein pflanzlichen Inhaltsstoffe, sondern die Seele der Spirituose. Für Roner sind Botanicals mehr als nur Zutaten – sie sind Ausdruck der Heimat Südtirols und einer langen Familientradition. Nur wenn der handwerkliche Anspruch passt, kommt das Produkt in den Verkauf. Unten erfahren Sie, wie Roner die handgesammelten Kräuter, Wurzeln und Beeren so vermischt, dass ein preisgekrönter Gin entsteht. Wer mehr über die Kunst des bewussten Genießens von Spirituosen erfahren möchte, findet in unserem Roner Spirituosen-Ratgeber wertvolle Tipps zu Glas, Temperatur und Verkostung.
Was sind Gin Botanicals?
Unter dem Überbegriff Botanicals bezeichnet man die aromatischen Essenzen, die dem Gin oder Destillat später seinen Geschmack verleihen. Wer in einen Tee etwas Ingwer gibt, wird schnell den Unterschied merken. Botanicals können Früchte, Wurzeln, Blüten, Pflanzen oder Samen sein. Während der Destillation oder Mazeration geben diese ihr komplettes Geschmacksbild an den Alkohol ab. Gesetzliche Vorgabe ist Wacholder. Der Rest kann frei gewählt werden. Sehr beliebt sind Hibiskusblüten, Kardamom, Zitrusschalen, Koriander, Rosenblüten, Engelwurz, Anis, Kubebenpfeffer, Mädesüß, Fenchelsamen und Zimt. Jeder Roner Gin basiert auf einer sorgfältig kuratierten Auswahl an Kräutern. Zu den wichtigsten Akteuren gehören:
- Wacholder: Die harzige, frische Basis und das unverzichtbare Fundament.
- Koriander: Verleiht eine feine Zitrusnote und würzige Tiefe.
- Zitrus- und Orangenschalen: Sorgen für die lebendige Frische und Vitalität im Glas.
- Angelika- und Iriswurzel: Schenken dem Destillat Struktur, erdige Noten und florale Eleganz.
- Exotische Akzente: Kardamom, Zimt und Kakao bringen Wärme und eine samtige Komplexität in den Abgang.
Die Besonderheit von Roner: Alpine Schätze aus Südtirol
Die Verbindung von Handwerk, traditioneller Herstellung, alpiner Kraft und mediterraner Leichtigkeit machen Roner Ginsorten so einzigartig. Roner setzt auf Botanicals vor der Haustüre in Tramin und den umliegenden Dolomiten. Kurze Wege und Verarbeitung am gleichen Tag machen die Frische aus. Die Zirbelkiefer (Pinus cembra) ist ein besonderes Highlight – per Hand in großer Höhe geerntet, verleihen ihre Zapfen dem berühmten Z44 Distilled Dry Gin ein unverwechselbares Waldaroma. Und die Alpen-Schafgarbe mit ihren balsamischen Noten macht die Kreation zu einem Stück Südtiroler Natur. Um den Geschmack abzurunden, greift man noch zum KIKU-Apfel, der vermutlich im Umkreis von 100 Kilometern an jeder Ecke wächst.
Handwerk, das man schmeckt: der Destillationsprozess des Roner Gin
Die Herstellung eines Botanicals-Gins ist eine Kunstform. Bei Roner werden sowohl traditionelle Kupferbrennblasen als auch moderne Verfahren genutzt, um die empfindlichen ätherischen Öle der Pflanzen schonend zu extrahieren. Ob durch Kalteinweichung oder Dampfinfusion – jedem Botanical wird der Raum gegeben, den es braucht, um sein volles Aroma zu entfalten. Genutzt wird das Südtiroler Bergwasser für die Reinheit der Destillate. Anschließend ruht die Spirituose im Edelstahltank, bevor sie auf Trinkstärke verdünnt abgefüllt wird. Dieser Anspruch an Handwerkskunst verbindet den Gin mit allen anderen Destillaten aus dem Roner Sortiment – von der Grappa bis zu den Obstbränden.
Die Roner Gin-Sorten im Überblick
| Gin | Alkohol | Charakter & Botanicals | Genuss-Tipp |
|---|---|---|---|
| Z44 Distilled Dry Gin | 44 % Vol. | Zirbelkiefer, Wacholder, Alpen-Schafgarbe, Bergkräuter | Pur oder als Gin Tonic mit alpinem Tonic Water |
| Z44 Special Edition 2022 | 45,5 % Vol. | Erweiterte Botanical-Auswahl, intensiver & komplexer | Pur auf Eis, für Kenner |
| KIKU Apfel Gin | 42 % Vol. | Südtiroler KIKU-Apfel, fruchtig-frisch, mild | Als Spritz mit Apfelschorle oder im Cocktail |
| Z44 Zero – alkoholfrei | 0 % Vol. | Gleiche alpine Botanicals wie Z44, ohne Alkohol | Als alkoholfreier Gin Tonic, für jeden Anlass |
Südtiroler Genuss-Tipp: Botanicals im Glas erleben
Die Botanicals des Gins sind jedoch nur dann gut genug, wenn das Tonic Water den Geschmack unterstreicht. Doch Gin kann man auch pur trinken. Unser Pro-Tipp wäre auch, mit frischen Kräutern zu experimentieren – einer Beere, Zeste oder anderen versteckten Nuancen, die man gerne mag. Köche in Südtirol nutzen den Roner Gin sogar, um Saucen und Desserts zu verfeinern. Entdecken Sie die Welt der Roner Ginsorten in unserem Shop. Und inzwischen bieten wir auch mit dem Z44 Zero ein alkoholfreies Destillat an – damit jeder in den Genuss der Südtiroler Botanicals kommt. Probieren Sie sich durch unsere Ginsorten und entdecken Ihr persönliches Geschmackserlebnis – von alpin-würzig bis floral-frisch. Für eine persönliche Empfehlung steht Ihnen unsere Roner Genussberatung jederzeit zur Verfügung.